Wegen einer kleinen Verletzung am Auge wurde mir wochenlanges Computerverbot auferlegt, auf dass es schneller heilt und nicht schimmelt oder fault. Deswegen gab es hier auch eine Weile keine Updates mehr. (Offen gesagt bin ich etwas enttäuscht, dass sich niemand voller Sorge erkundigt hat, was mit mir los ist).
Naja, war auch halb so wild. Die Augensalbenindustrie hat gut an der Sache verdient und ich habe in den letzten Tagen ein paar doch sehr exzellente Aufnahmen für das kommende A-l-b-u-m (wuhuu!) fabriziert. Währenddessen wurde mir mal wieder mehr freundliche Unterstützung zuteil, als ich verdient habe:
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Vielen Dank an Bretti, Gurke92, Läna, Larifari, Flusspferdchen, Isiiie, Chippy, Fussel und Miri für diesen Ey Lou Flynn-Schriftzug, den die Damen völlig freiwillig und teilweise in Schwarzweiß angefertigt haben. Ihr habt ES drauf (und ich bin begeistert!):
Für eine Großansicht aufs Bild klicken.
Die Herzchen finde ich etwas zu zuckersüß, so als knallharter Rockstar (in spe).
Lust, auch ein gefährlicher Superheld zu werden?
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Ebenfalls vielen Dank an Manwe und Tobi, die mir auf ihren beiden ausgezeichneten Blogs Tribut gezollt haben. Freiwillig! Ich finde das atemberaubend und stehe für immer bis zum Hals in eurer Schuld. Manwe kommt übrigens aus der Schweiz, ein eindeutiges Indiz dafür, dass sich die Ey Lou Flynn-Epidemie auch jenseits der EU-Grenzen ausweitet. Was mich zu einem internationalen Act macht, aye!
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Wow, ich wurde als einer von 36 Creative-Commons-Musikern mit auf den neuen Free! Music! Sampler der Musikpiraten gequetscht, ebenfalls freiwillig! Was genau es damit auf sich hat, beschreibe ich demnächst noch mal in aller Gründlichkeit und verlose ein paar CD-Exemplare, sobald ich welche in die Finger kriege. Wer jetzt schon mehr erfahren und sich die Musik runterladen will, möge doch bitte hier klicken.
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Das war’s.
PS – Wer hat Bedarf nach kompetenter Beratung und Lebenshilfe durch Dr. Flynn? Der Herr Doktor hatte schon ewig nichts mehr zu tun!
]]>Aber ich will mich ja weiterentwickeln, also habe ich beschlossen, die Sache mit den Demos mal auszuprobieren. Und meine Demos, die natürlich überhaupt nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, auch gleich noch online zu stellen – hey, warum nicht?
Hier das Songdemo zu einem der kommenden Werke…
Das Arrangement ( = was die Instrumente spielen) wird im fertigen Song völlig anders ausfallen, da oben hab ich nur irgendwie auf die Gitarre eingedroschen. Der Gesang kommt mir beim Hören etwas zu fatalistisch und fanatisch vor. Nach so vielen überwiegend lustigen Songs braucht es vielleicht etwas Übung, um den richtigen Tonfall für ‘ne ernstere (aber nicht todernste) Nummer hinzubekommen.
Wie ausgesprochen clever von mir, zuerst ein Demo aufzunehmen, jetzt weiß ich wenigstens, was ich alles anders machen muss!
Kommentare und Feedback sind natürlich willkommen! Text zu brutal?
]]>Viele Anfänger (und Fortgeschrittene!) kommen ins Straucheln und sorgen in Lagerfeuerrunden für Frust, weil ihre Greifhand nicht so schnell hinterherkommt, wie es der Song verlangt. Aber aufgepasst, es gibt einen kleinen, sehr wirkungsvollen Trick, mit dem sich dieses Problem in Luft auflöst:
Du spielst eine beliebige Gitarrenbegleitung zu einem beliebigen Song. Sobald ein neuer Akkord kommt, ändert Deine Greifhand ihre Position, richtig? Flasch! Du musst jeden gegriffenen Akkord etwas zu früh loslassen, um den nächsten Akkord rechtzeitig zu erwischen. Beispiel:

NEIN! Denn während Deine Greifhand den Akkord wechselt, spielst Du mit der anderen Hand Deinen normalen Rhythmus weiter, als wäre nichts gewesen – Du spielst also für ein bis zwei Schläge nicht den Akkord, sondern Leersaiten. Kapische?
Keinem Deiner Zuhörer wird etwas auffallen, so lange Du nur im Rhythmus bleibst und den Einsatz des nächsten Akkordes nicht verpasst. Die Profis machen es übrigens nicht anders.
Viel Spaß beim Üben!
PS – Akkorde zu meinen Songs gibt’s hier
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Um dieses Event noch spektakulärer zu gestalten, will ich es mit der Premiere eines neuen, streng geheimen “Songs” verknüpfen, den es am Chataband zum Download geben wird. Der “Song” ist so geheim, dass ich im Moment selbst noch nicht weiß, was zum Geier ich bis dahin zusammentrümmern kann und wie herzeigbar das Ergebnis sein wird. Aber was soll’s, Deadlines beflügeln den kreativen Geist!
Es gibt mal wieder zwei Blogger, die glauben, sich mit meiner Kunst interessant machen zu können. Was für eine Unverschämtheit!
Zum einen wäre da der Applejünger, der nicht nur seinem Namen voll gerecht wird, sondern sich offenbar auch einbildet, ich hätte das “keiner mag mich”-Video ihm zu Ehren aufgenommen. Tz! Und dann erst diese merkwürdigen Nerds, die ihren Senf dazu abgegeben haben
… Zum Blogeintrag (auf eigene Gefahr).
Zum anderen wäre da Home-Of-The-Weird, das ist “dem Alfons sein” Blog, der sich, soweit ich das mitbekommen habe, mit lauter sittenwidrigem, sodomistischem Sexzeug befasst
. Wie man auf die Idee gekommen ist, ein Eintrag zu meiner “Hundbrandballade” würde da reinpassen, erschließt sich mit nicht ganz… Zum Blogeintrag (auf eigene Gefahr).
Machen wir reinen Tisch: Ich verzeihe euch beiden. Nein, mehr noch: Ich bedanke mich sogar für eure Untaten! Weil ich so nett bin.
Wenn es auf der ganzen Welt nur einen einzigen Song gäbe, dann sollte das ein Mainstream-Song sein. Er sollte so vielen Menschen wie möglich gefallen, damit alle etwas davon haben. Bloß keine Experimente! Just play it safe.
Wenn die Menschheit 10 Songs zur Verfügung hätte, könnte man sich etwas mehr Vielfalt erlauben. Keine krassen Klänge, aber Abwechslung wäre angemessen. Wir müssten für immer mit diesen 10 Songs auskommen, also sollten sie verschiedene Musikrichtungen bedienen, so dass jeder seine Favoriten wählen kann und alle mehr Abwechslung haben.
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Heute sind über 30 Millionen Songs im Umlauf, Tendenz steigend. Ich weiß zwar nicht, mit welcher Zählmethode diese Zahl erzählt wurde, aber eines steht fest: Wir haben ziemlich viele Songs! Weil kein Mensch auch nur annähernd so viel Musik hören kann, sollte eigentlich klar sein, was die Aufgabe dieser 30 Millionen Songs ist:
Sie sollten so vielfältig, unterschiedlich und unverwechselbar sein wie nur irgendwie möglich! Sie sollten vor keinem musikalischen Experiment halt machen und jeden noch so ausgefallenen Geschmack voll und ganz befriedigen. Es gibt weiß Gott genug von ihnen. Wenn jeder Song von 999 Leuten innig gehasst wird, aber den Geschmack des tausendsten Hörers mitten ins Herz trifft, ergibt das für jeden einzelnen Menschen 30.000 phantastische Songs!
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Wie sieht dagegen die Realität aus? Wie oft hat jeder von uns schon gedacht: “Joa, nette Musik, aber in ähnlicher Form alles schon mal dagewesen…”?
Millionen von Songs tun so, als wären sie einer von 10 Songs weltweit: Sie wollen möglichst vielen verschiedenen Leuten gefallen. Bloß nicht zu extravagant oder herausfordernd, und immer schön die bewährten Stilmittel, Textideen, Melodien, Akkordfolgen, Rhythmen, Stimmungen und Vortragsweisen wiederholen. Was ist so schlimm daran, eine Nochniegehörtheit zu sein? Warum reißen sich Millionen Songs darum, wie eine mainstreamige Altbekanntheit zu klingen?
Sie werden fast alle verlieren. Und die Gewinner sind dazu verdammt, in immer längeren iPod-Playlisten zu verschütten – jeder für sich ein toller Song, aber in der Masse doch nur einer unter tausenden, austauschbar, irrelevant.

Ey Lou: “Bist du mein Spiegelbild?”
Gott: “Nein. Ich bin Gott.”
Ey Lou: “Oh Gott!”
Gott: “Genau.”
Ey Lou: “Aber wo bin ich hier?”
Gott: “Vorm Jüngsten Gericht.”
Ey Lou: “Heißt das, ich bin tot?”
Gott: “Ja. Lass mich nun über dich richten.”
Ey Lou: “Ok.”
Gott: “Wie ich sehe, hast du dich der Fleischeslust nicht hingegeben.”
Ey Lou: “Mit mir wollte ja keine!”
Gott: “Außerdem hast du die Ehe nicht gebrochen.”
Ey Lou: “Ich war doch gar nicht verheiratet!”
Gott: “Du hattest auch keine anderen Götter neben mir.”
Ey Lou: “Kunststück, ich war bis eben Atheist!”
Gott: “Und du hast nicht gestohlen.”
Ey Lou: “Als Kind schon!”
Gott: “Das zählt nicht. Alle Kinder klauen.”
Ey Lou: “Irgendwie hab ich das Gefühl, du richtest hier gar nicht über mich, sondern lobst mich eher in den Himmel.”
Gott: “Willst du denn in den Himmel?”
Ey Lou: “J… äh, Moment mal – hier ist doch was faul!?”
Gott: “Ich bin nur etwas einsam. Alle coolen Leute sind in der Hölle. Kurt Cobain, Ché Guevara, John Lennon, Marilyn Monroe…”
Ey Lou: “Woah, ich möchte bitte auch in die Hölle!”
Gott: “Lass uns darüber beim Abendmahl plaudern.”
Ey Lou: “Was gibt es denn feines?”
Gott: “Mein Sohn teilt seinen Leib mit dir und lässt dich sein Blut trinken.”
Ey Lou: “Uhh, gibt’s hier vielleicht ein McDonalds?
Gott: “Nein. Nur in der Hölle.”
Ey Lou: “Joa, dann geh ich auch mal allmählich… tschüss, Gott!”
Gott: “Wenigstens habe ich jetzt Zeit, in Ruhe meine Inbox zu checken…”
Inbox: “Sie haben 351726348 neue Gebete!”
Gott: “Holy Fuck!” *Delete*
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(Foto: Okinawa Soba)
Ein Gitarrist und ein netter Typ kommen miteinander ins Gespräch.
Gitarrist: “Meine Band und ich, wir recorden gerade unser viertes Studioalbum, mit dem wir den Durchbruch schaffen wollen!”
Netter Typ: “Cool! Was spielt ihr denn so?”
Gitarrist: “Unsere Musik ist eine Mischung aus allen Musikrichtungen!”
Netter Typ: “Äh… okay, aber wie hört sich die Band an?”
Gitarrist: “Lässt sich gar nicht beschreiben. Wir machen einfach etwas völlig Neues! Hey, morgen ab 22 Uhr haben wir einen Gig in der Stadt nebenan, komm doch einfach vorbei und hör selbst!”
Netter Typ: “Äh…”
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Wird der nette Typ wohl den Gig dieser Band besuchen, die nicht einmal sagen kann, was für Musik sie macht? Brennt er schon darauf, Zeuge ihrer noch nie dagewesenen Mischung aus allen existierenden Musikstilen zu werden? Wahrscheinlich nicht…
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“Unsere Musik ist eine Mischung aus allen Genres!”
“Unsere Musik lässt sich in keine Schublade stecken.”
“Wir spielen Rock-Pop-Jazz-Funk-Skapunk!”
“Unsere Musik ist noch nie dagewesen!”
“Unsere Musik lässt sich mit Worten nicht beschreiben.”
“Unsere Musik ist vollkommen revolutionär!”
Erstens ist an derartigen Aussagen kein wahres Wort. Musik ist nie vollkommen einzigartig, Musik lässt sich immer irgendwo einordnen, keine Band deckt sämtliche Stile ab, einschließlich chinesischer Klassik und rezitativer Kirchenmusik.
Zweitens kann sich unter solchen Floskeln niemand etwas vorstellen. So verschenken Bands und Musiker die Aufmerksamkeit unzähliger ‘netter Typen’. Einige von ihnen wären vielleicht Fans geworden, wenn die Band sich nur etwas Mühe gegeben hätte, für ihre Musik treffende Worte zu finden und gleichzeitig etwas Neugierde zu wecken.
Wie kann sich die Genialität einer Gruppe rumsprechen, wenn es an griffigem Vokabular fehlt? Es ist gar nicht so leicht, Musik in Worte zu fassen. Auch nicht für die Presse, um die sich viele Bands so bemühen. Kurzum: Alle Musiker sollten ihre Kreativität unter Beweis stellen und eine Beschreibung für ihre Musik finden, mit der Nicht-Musiker etwas anfangen können.
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Vergleiche mit bekannten Bands -
“Unsere Musik klingt wie die Beatsteaks in doppelter Geschwindigkeit!”
“Die Band klingt wie eine Mischung aus Musikantenstadl und White Stripes!”
“Ey Lou Flynn klingt wie the Clash im Grasrausch auf Woodstock!”
“Wir sind wie Metallica, aber mit japanischen Schulmädchen!”
Allgemeine Vergleiche –
“Unsere Sängerin ist so zuckersüß, dass hinterher Zähneputzen angesagt ist!”
“Unsere Konzerte hören sich an wie dreistündige, blutige Massaker!”
“Ey Lou Flynn klingt wie platonische Liebe beim Seitensprung!”
“Wir sind das exakte Gegenteil von…”
Jeanette Biedermann? Mark Medlock? Die Ärzte? Eine einfache Methode, die eigene Musik zu definieren, besteht darin, zu definieren, wie man auf keinen Fall sein will.
Wenn partout kein Genre passen will, könnten Musiker ihr eigenes kreieren:
Brachiale Klassik
Antijazz
Happymetal
Hippiepunk (das ist meins)
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Verkäufer: “Hi! Hast du Interesse an meinem Produkt?”
Netter Typ: “Was für ein Produkt ist das denn?”
Verkäufer: “Mein Produkt ist eine Mischung aus allen Produktarten!”
Netter Typ: “Äh… okay, aber was genau kann ich damit machen?”
Verkäufer: “Lässt sich gar nicht beschreiben. So ein Produkt hat es noch nie gegeben! Hey, mein Laden in der Stadt nebenan hat morgen ab 22 Uhr geöffnet, komm doch einfach vorbei und schlag zu!”
Netter Typ: “Äh…”
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(Foto: aussiegall)
Neulich habe ich nicht ganz freiwillig an einer touristischen Rheinschifffahrt teilgenommen. Wie es dazu kam, möchte ich lieber für mich behalten, aber während ich an Deck festsaß, habe den nachfolgenden Songtext (runter)geschrieben.
Trotz leichter Ob-La-Di, Ob-La-Da-Einflüsse im Refrain bin ich mir nicht sicher, ob sich daraus ein richtig guter Song oder doch eher der schlechteste Song meiner kreativen Laufbahn basteln lässt
. Jedenfalls stelle ich mir einen gesungenen Refrain, aber gesprochene Strophen vor. Wenn es dabei bleibt, wäre das eine Premiere für mich.
Unerhört, ALLE meine Songs haben einen tieferen Sinn
! Neben Kakadus geht es dieses Mal um die Frage, ob man seinen Mitmenschen ein vernichtendes Feedback auf ihre schlechten Ideen geben soll, nur weil sie einen darum bitten. Früher hätte ich “ja” gesagt, aber mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher. Denn die meisten Leute halten sich für genial und wollen eigentlich nur Lob und Bestätigung… aber tut man ihnen einen Gefallen, sie in ihrem Irrglauben zu lassen? Hier jedenfalls der Text…
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Meine Schwester hatte eine neue Frisur, die aussah wie das Nest eines Kakadu
und seitdem bat sie mich rund um die Uhr um meine ehrliche Meinung dazu
Ich bin der Frage lange ausgewichen, doch meine Schwester ließ einfach nicht locker
also gestand ich ihr: “Du, dein Designerschnitt, der haut mich nicht gerade vom Hocker.”
Ich habe sogar noch angeboten, für sie in die Tierhandlung zu laufen
und ihr – sozusagen als Trösterchen – einen Kakadu zu kaufen
Doch sie wollte davon nichts wissen, sie heulte das ganze Wochenende
und unter Tränen warf sie mir an den Kopf, dass ich sie wohl zum sterben hässlich fände
Darauf wusste ich so schnell keine Antwort, also hab ich vom Wetter gesprochen
Meine Schwester nannte mich einen Hurensohn und hat jeden Kontakt abgebrochen
Damit wäre mal wieder bewiesen, die Leute halten die Wahrheit nicht aus,
erzähl ihnen lieber, was sie hören wollen, das freut sie und du bist fein raus -
Ist das so schlimm? Ist das so schlimm?
Ist das so schlimm, bra?
Ist das so schlimm,
wenn ich ein bisschen freundlich bin?
Mein Bruder wollte sich selbstständig machen und fragte, wie ich dazu steh
Eine Kakadufarm in Neuseeland, das war in etwa seine Idee
Ich habe ihn lange angesehen, er schien nicht mehr ganz richtig zu ticken
und es kam mir moralisch fragwürdig vor, ihn zu den Kakadus zu schicken
Doch ich hatte ihn noch nie so begeistert erlebt, das durfte ich ihm jetzt nicht ruinieren,
also sprach ich: “Mein Bruder, ich glaube an dich!” und er warf sich mir um den Hals
Am Tag darauf reiste er nach Neuseeland ab, die Kakadufarm war beschlossen,
es folgte die Kakaduinsolvenz, da hat sich mein Bruder erschossen
Wenn mich Freunde nach meinen Geschwistern fragen, sage ich: “Denen geht’s gut!
Meine Schwester ist ein Model, mein Bruder leitet ein Institut.
Und ich bin ja nach wie vor Rockstar, wir haben es wirklich zu etwas gebracht.”
Dann sehen mich alle bewundernd an und dann wird getanzt und gelacht.
Ist das so schlimm? Ist das so schlimm?
Ist das so schlimm, bra?
Ist das so schlimm?
Dies war ein Song von Ey Lou Flynn
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Zwar glaube ich nicht, dass jemand so verzweifelt wäre, diesen Song covern zu wollen, aber sicherheitshalber weise ich drauf hin: Das hier ist ein work-in-progress-Fragment eines unveröffentlichten… “Werkes”. Der Text steht für eigene Bearbeitungen noch nicht zur Verfügung. Sorry, Dieter Bohlen, haben Sie bitte etwas Geduld!
Vernichtendes Kommentar-Feedback ist herzlich willkommen!
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(Foto: Swami Stream)
Inzwischen bekomme ich immer öfter Komplimente für diese Internetseite (danke!). Das häufigste Kompliment war bisher: “Hey, coole Webseite, hast Du vielleicht Lust, mir auch eine zu programmieren?”.
Ich lehne natürlich immer ab, denn bei aller Freundschaft, ich bin ja nicht blöd. Aber kompromissbereit: Dieser Blogeintrag enthält 10 zeitlose, vollkommene und allgemeingültige Gebote für eine perfekte Website. Vielleicht kann ich damit dem einen oder anderen ambitionierten Webmaster helfen und nebenbei einen Beitrag leisten, das Internet vor ein paar extrem grauenvollen Homepages zu bewahren.
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1 >>> Das Design Deiner Website soll einen Sinn ergeben.
2 >>> Deine Website soll ein Museum sein, keine Lagerhalle.
3 >>> Deine Website soll offen für Veränderung sein.
4 >>> Deine Website soll intuitiv navigierbar sein.
5 >>> Die Pflege Deiner Website soll keinen Aufwand machen.
6 >>> Baue niemals ein Feature ein, ohne zwei andere rauszuwerfen.
8 >>> Versetze Dich in die Lage Deiner Website-Besucher.
10 >>> Verwende Google Analytics.
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Es gibt Unmengen wunderschöner, kunstvoll gestalteter Webseiten im Internet. Die meisten von ihnen haben sehr bescheidenes Design. Webdesign wird missverstanden.
- Gutes Design kommuniziert ohne Worte, worum es auf der Seite geht.
- Bei gutem Design kommt es nicht auf hübsche Grafiken an, sondern auf die Proportionen und Beziehungen aller Elemente einer Website zueinander.
- Gutes Webdesign macht eine Seite übersichtlich und benutzerfreundlich.
Wenn Du verwegen genug bist, Dein eigenes Design zu basteln, sei Dir meine persönliche Überlebensstrategie ans Herz gelegt: Minimalismus! Als Nicht-Grafiker ist das Deine einzige Chance, denn nichts ist bemitleidenswerter als ein unprofessionelles Design, das erfolglos versucht, Eindruck zu schinden und richtig was herzumachen.
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Zwei Dinge prägen die Kunstsammlung jedes Museums:
a) Die Kunstwerke, die sich in der Sammlung befinden.
b) Die Kunstwerke, die sich nicht in der Sammlung befinden.
Ein Museums-Kuratorium entscheidet in erster Linie, was alles nicht in die eigene Ausstellung aufgenommen wird, um den auserwählten Objekten genügend Raum zur Entfaltung zu lassen.
Das ist der Unterschied zwischen einem Museum und einer Lagerhalle, die wahllos mit Krempel zugestellt wird. Weil niemand gerne Lagerhallen besichtigt, sollten Webiten lieber Museen nacheifern.
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Du kannst planen, so viel Du willst (allerdings sind aufwendige Pläne Zeitverschwendung, also lass es), die erste Version Deiner Website wird immer suboptimal ausfallen. Ideen müssen ausprobiert werden, um herauszufinden, wie viel sie wirklich taugen.
Auf dieser Internetseite habe ich nach und nach zig Sachen umstrukturiert, ausgetauscht, ergänzt und entfernt. Ich bedauere alle Websites, die als aufwendig gestaltete Kunstwerke oder programmiertechnische Monster starten und so unflexibel sind, dass jede Änderung mit einem Haufen Arbeit verbunden ist. Denn weil nachträgliche Korrekturen aller Art unvermeidbar sind, dürfen sie nicht dauernd zu Problemen führen.
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Seiten mit undurchdater oder “cleverer” Navigation sind ein Alptraum: |Beginnen|, |Sehen|, |Erleben|, |Finden|, |Lesen|, |Unterhalten|, |Eindecken| und |Unterstützen| – waah, die armen Besucher haben doch keinen Schimmer, was sich hinter welchem Punkt verbirgt! “Revolutionäre” Websites, die “völlig neue Wege der Navigation” gehen wollen, sind ein noch größerer Alptraum. Der größten Alpträume überhaupt sind Websites wie diese hier von Hannah Montana
.
Ein logisch strukturiertes, eindeutig betiteltes Menü und eine Seite mit klassischem Aufbau, die nicht in zig Ebenen ineinander verschachtelt ist, navigiert sich SO viel angenehmer als alle ehrgeizigen Konstruktionen, mit denen abgesehen vom Besitzer der Seite keiner klarkommt.
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Websites, bei denen eine Aktualisierung länger als 5 Minuten dauert, werden nicht aktualisiert. Oder mit einem halben Jahr Verspätung (Pflegeleichte Seiten machen umgekehrt einen riesigen Spaß).
Wenn für ein paar neue Fotos extra eine Galerie aus HTML-Dateien angelegt werden muss, stimmt das Website-Konzept nicht. Aufwendige Updates sind ein Horror, den es unbedingt zu vermeiden gilt!
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Ein Twitter-Feed, ein Widget, eine Linkliste, ein Flattr-Button, ein Facebook-Badge, mehr Optionen, eine Sitemap, ein Zusatzmenü, eine Tagcloud, eine Grafik… Website-Pimping macht Spaß, ist aber eine Unart. Denn es gibt immer noch mehr, was sich einbauen ließe. Der Verwaltungsaufwand steigt, die Übersichtlichkeit sinkt, die Seite wuchert immer weiter, bis sie sich anfühlt wie MySpace (alle hassen MySpace).
Der Ausweg: Reduktion statt Expansion! Statt mich zu fragen: “Sollte ich X einbauen?”, überlege ich inzwischen nur noch: “Was kann ich als nächstes runterwerfen?”. Aber Achtung: Es geht hier nur darum, den ganzen Bullshit loszuwerden – das Mark der Seite darf nicht angerührt werden! Radiopilot sind definitiv zu weit gegangen
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Was Webmastern wichtig ist, ist Websurfern oft völlig egal.
Webmaster gestalten aufwendige, ellenlange Texte. Surfer hassen lange Texte. Webmaster lieben eindrucksvolle Fotos. Surfer wollen kürzere Ladezeiten. Webmaster wollen die Website des Jahrtausends. Surfer hätten gerne alles so simpel und schnell wie möglich. Webmaster grübeln über jedes Detail. Surfern sind Details schnuppe.
Alle Webseitenbesitzer sollten sich regelmäßig bewusst machen, wie sie selbst durchs Internet surfen und nie vergessen, was sie begeistert oder tierisch aufregt, sobald es nicht mehr um ihre eigenen Seiten geht.
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Früher habe ich geraten, wie viele Leute kommen, wie sie hierher finden und was sie hier treiben. Bis ich Google Analytics ausprobiert habe und Google Analytics mir sehr direkt klar gemacht hat, dass ich auf ganzer Linie falsch lag.
Um eine Website verbessern zu können, muss man einfach wissen, was los ist und wo die Probleme liegen. Google mag ein datensammelwütiger Teufel sein, aber der Pakt mit dem Teufel lohnt sich, denn die Daten sind nützlich
. Außerdem ist es ein riesiger Spaß, die ganzen abartigen Suchbegriffe durchzulesen, über die Surfer die Internetseite angesteuert haben.
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Und das waren sie, die 10 8 zeitlosen Gebote für Webmaster (brich sie auf eigene Gefahr). Viel Erfolg mit Deiner Internetseite! Wenn Du möchtest, dann fühl Dich frei, einen Kommentar zu hinterlassen.
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Und zum Abschluss Gebot Nr. 11 >>>
Du sollst Deine doofe Website nicht zu ernst nehmen.
Der/die/das weltberühmte Blog “my life in reverse” hat mein Album rezensiert. Vielen Dank dafür an den Autor Dr. Borstel, denn er hat es geschafft, mein Genie rundum überzeugend zur Geltung zu bringen
. Eigentlich wollte ich ihm als persönliche Geste ein kleines Lamm opfern, aber mein Edelstahl-Beil war so stumpf, dass ich es nicht mal durch die Wolle geschafft habe. Teleshopping ist doch wirklich Betrug, soweit ich mich erinnere, haben sie im Fernsehen Diamanten damit zerhackt.
Nach der Hohemark-Affäre glaubt ihr mir wahrscheinlich kein Wort mehr, aber ich habe sieben sehr, sehr gute neue Songs geschrieben! Die Entwürfe liegen relativ aufnahmebereit bei mir rum und schaffen es ganz bestimmt aufs kommende – (Trommelwirbel) – ZWEITE ALBUM! Lyrische Leitthemen bisher: Schweine, Christbäume, Folterorgien, Neandertaler, Internet-Pornosucht, Elvis Presley und lebensbejahende philosophische Verrenkungen. Bitte genießt die Ruhe vor dem Sturm, so lange sie noch anhält.
Übrigens – ich bin auf Reisen! (Und surfe stundenlang im Internet) Erst gestern ist mein Laptop einem heimtückischen Regenschauer zum Opfer gefallen, hat aber überlebt. Die Natur ist so liebenswert! Ungestüm und wild wie ein heißblütiges Weib.
Ihr denkt auch daran, das Album-Review zu lesen, ja?
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